Mountainbiken fetzt! Singltrek Pod Smrkem

oder: “Ich und mein Mounty (eigentlich Hannes´seins), sein Name ist Ghosty, wir biken bis zum Sonneruntergang….”

Wann: 30.05. bis 01.06. ׀ Wo: Singltrek pod smrkem ׀ Wer: Hannes, Helge und Marie

Geil, langes Wochenende, na gut, Sonntag arbeiten, aber egal, 3 Tage vorher frei… und wir? Planlos geht der Plan los. Helge, was machst du so? Hmm, weiß nicht? Bock auf MTB? Was für ´ne Frage… alle haben Bock!! Logo! Singltrek!

Der Plan steht… wir fahren nach Polen zum Mountainbiken. Schnell die Unterkunft gebucht und 2 Tage später ging die wilde Reise über die unbeschreibbar gut ausgebauten und mit wenig Asphaltkratern und Bodenwellen ausgestatteten Landstraßen unseres polnischen Nachbarn los. Nach gut 2 Stunden Fahrtzeit kamen wir in Bad Flinsberg am Fuße des Smrks an. Helge wartete schon auf uns und so hieß es, raus aus dem Auto und rauf aufs MTB!

Meine Erfahrungen auf Trails u.ä. halten sich in Grenzen und so waren die folgenden Erlebnisse und Fahrten absolutes Neuland für mich! Darüber könnte ich jetzt natürlich stundenlang schreiben, aber ich will ja nicht, dass Hannes seine Fans verliert 😉 . Also fasse ich mich kurz und picke nur die schönsten und lustigsten Ereignisse raus.

Los geht´s!

… wenn man mit 2 richtig guten Fahrern (für mich sind es Profis) unterwegs ist, passiert logischerweise folgendes:

  1. Ich habe das Rad mit den meisten Defekten! Logisch, als Anfänger stellt man sich eh so bekloppt an, da denkt Frau, das muss so sein 🙂 Erst nach genauerem Betrachten meines Rades durch die Gebrüder Wanta, wurde festgestellt, hmm das geht bzw. fährt aber nicht. Mehrere Mängel stellten sich ein, irgendwas schleifte, hmm… die Lösung musste her und so hatten die Wanta Brothers…. getreu dem Motto: Dem Ingenieur ist nicht zu schwör” mehrere Strategien zur Problembehebung parat, auf die sogar MacGyver neidisch wäre. Am Ende des ersten Tages fuhr mein Rad wieder makellos. (Was da genau kaputt war, müssen Hannes und Helge erklären.)
  2. Techniktraining mit H&H… Wahnsinn, was man alles so falsch machen kann und wie einfach es doch geht, wenn man den Anweisungen der Lehrer Folge leistet. Waren doch die ersten Abfahrten ruppig und naja, gut das keine weiteren Anfänger in meiner Umgebung waren (wer weiß, wer sich hätte alles weh getan 🙂 ), so konnte ich doch Fortschritte verbuchen und die ersten flowigen Glücksgefühle stellten sich ein. Danke nochmal an die Gebrüder Wanta für die Mühe und Unterstützung.
  3. Die ersten Bluttropfen!!!! AHHH!! Alle Anderen haben bestimmt gedacht, die hat es richtig drauf, so wie die Wade aussieht! 🙂 Aber das passiert, wenn man den Anweisungen nicht Folge leistet und die Fersen auf den Flatpedals nicht nach unten drückt… schnell rasten die Nieten oder Schrauben, whatever im Fleisch des Beines ein und schlitzten es auf…. muhahahah…. hört sich an, wie bei einem schlechten Horrorfilm. Also mein Tipp an alle Anfänger, Hacken runter!
  4. Der erste mega Sturz!!! Und wech war se bzw. auf der Suche nach Pilzen, Tieren oder anderen bodennahen Lebewesen! Passiert bei einer mega schönen, flowigen Abfahrt… aber dann kam dieser Baum, Ausweichmanöver, mit Schulter die Birke gestreichelt, kurz einen neuen Stunt versucht, leider nicht geklappt, Stunt verlief als Eskimo-Rolle getarnt über den Lenker in den Abhang… Buschwerk bremste diesen Eingriff in eine partielle Veränderung des gewachsenen Bodens… Stille! Sorge bei Hannes und Helge, aber dann lautes Gelächter einer Waldelfe… puh Ihr geht es gut. Schürfwunden und eine blaue Schulter… nicht schlimmes aber viel Erfahrung mitgenommen!
  5. Das darf natürlich nicht fehlen… #8000Watt und #allehabenBock. Auch wenn ich technisch noch am Anfang stehe, so haben mir meine vielen Trainingsstunden auf dem Rennrad doch so einige Vorteile verschafft. Ein positiver Nebeneffekt ist die Intensivierung meine Kraft, Anstiege ob lang oder kurz konnte ich relativ problemlos bewältigen. Natürlich geht nicht immer #Ketterechts, aber der Wille war meistens da und so schwebte ich zumindest die Berge hoch mit #FullForce 🙂

So, ich denke einen kleinen Einblick in meine ersten MTB Erfahrungen jenseits der flachen Heimat konntet Ihr bekommen. Der Singltrek pod Smrkem ist auf jeden Fall eine Reise wert. Egal, ob Anfänger, Fortgeschritten oder Profi… jeder kommt dort auf seine Kosten und kann jede Menge Spaß mit mega entspannten Leuten haben. Auch mein persönlicher Familientipp, das Gelände ist absolut kindertauglich mit leichten Trails, MiniPumpTrack und Badesee… auch die Kleinen haben Bock auf #8000Watt!

Leider verging die Zeit wie immer zu schnell und so hieß es am Samstag schon wieder Abfahrt ins flache Land. Dieser Kurztrip war mega eindrucksvoll. Wunderschöne Landschaft, tolles Essen, lecker Bier… liebe Tafelfichte (so heißt der Berg auf Deutsch), ich komme wieder, du hast einen neuen Follower und Liebhaber gefunden.

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